Statistiken zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch KI (2025–2030)
Nachdem ich Hunderte von Berichten, Diagrammen und Prognosen zum Arbeitsmarkt durchgesehen hatte, wurde eines klar: Die Debatte über KI und Beschäftigung ist weitaus nuancierter, als die Schlagzeilen vermuten lassen.
Wie ich bereits in einem früheren Artikel erwähnt habe, stimmt es, dass KI immer mehr Arbeitsplätze ersetzt, gleichzeitig aber auch neue Chancen schafft.
Werfen wir also einen genaueren Blick auf die neuesten Statistiken zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch KI.
Wichtige Statistiken und Trends
- KI wird bis 2030 zwischen 20 und 50 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen
- 55 % der Beschäftigten sagen, dass KI mehr Arbeitsplätze abschaffen als schaffen wird
- Es wird erwartet, dass die Zahl der Stellen im Bereich maschinelles Lernen in den nächsten fünf Jahren um 82 % steigt
KI wird bis 2030 zwischen 20 und 50 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen (McKinsey)
In einem Bericht gibt das McKinsey Global Institute eine optimistische Einschätzung zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch KI ab.
Laut McKinsey könnte KI bis 2030 weltweit zur Schaffung von 20 bis 50 Millionen neuen Arbeitsplätzen beitragen.
Die Schaffung von Arbeitsplätzen durch KI wird sich im Laufe der Zeit beschleunigen, mit einer geschätzten jährlichen Wachstumsrate von 20 %.
Im 50-Millionen-Szenario von McKinsey (siehe Grafik unten) beginnt die Schaffung von Arbeitsplätzen durch KI bei etwa 4,77 Millionen pro Jahr und steigt bis 2030 auf fast 12,97 Millionen.

Auch der Future of Jobs Report des Weltwirtschaftsforums ist optimistisch und geht davon aus, dass neue Technologien (KI, Robotik usw.) bis 2030 etwa 170 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen werden – das entspricht 14 % der heutigen Gesamtbeschäftigung.
Demselben Bericht zufolge wird dieses Wachstum durch den Wegfall von 92 Millionen Arbeitsplätzen ausgeglichen, was zu einem Nettozuwachs von 78 Millionen Arbeitsplätzen führt.
Die Zahl der Stellen im Bereich maschinelles Lernen soll in den nächsten fünf Jahren um 82 % steigen (WEF)
Eine vom Weltwirtschaftsforum durchgeführte Arbeitgeberbefragung zeigt, bei welchen Berufen in den nächsten fünf Jahren das stärkste Nettowachstum erwartet wird.
Arbeitgeber erwarten, dass Spezialisten für Big Data mit 117 % das höchste Wachstum verzeichnen werden.
Überraschenderweise gehen Arbeitgeber davon aus, dass die Zahl der Softwareentwickler in den nächsten fünf Jahren um 57 % steigen wird. Dies gilt trotz neuer KI-Automatisierungstools wie GitHub Copilot, die Entwickler dabei unterstützen, effizienter zu programmieren.

Darüber hinaus wird der Aufstieg der KI völlig neue Karrierewege schaffen, die es zuvor nicht gab.
Rollen wie Spezialisten für Datenannotation, KI-Ethiker, KI-Strategen, juristische KI-Berater und KI-Pädagogen werden zunehmend wichtiger, da Unternehmen KI-Systeme integrieren.
55 % der Beschäftigten sagen, dass KI mehr Arbeitsplätze abschaffen als schaffen wird (The i Paper)
Eine im The i Paper veröffentlichte BMG-Umfrage zeigt, dass 55 % der Beschäftigten glauben, dass durch KI mehr Arbeitsplätze verloren gehen als geschaffen werden.

Obwohl es interessant ist festzustellen, dass die Mehrheit der Beschäftigten glaubt, KI werde mehr Arbeitsplätze abschaffen als schaffen, halte ich die Umfrage für sehr voreingenommen.
Als Beschäftigter ist es einfacher zu erkennen, welche Aufgaben wahrscheinlich automatisiert werden, und das Potenzial zu übersehen, dass KI völlig neue Chancen schaffen kann, die den Arbeitsplatz neu definieren.
Betrachte diese Zahl eher als Stimmungsanalyse und nicht als Prognose für den Arbeitsmarkt.